Anwälte

Hans-Otto Umlandt ist seit 1988 als Rechtsanwalt zugelassen. Nach seiner Realschulausbildung absolvierte RA Umlandt zunächst eine Ausbildung bei der damaligen Deutschen Bundesbahn im mittleren nichttechnischen Beamtendienst. Arbeitete einige Jahre als Aufsichtsbeamter am Hamburger Hauptbahnhof. Engagierte sich als Jugendvertreter und als Personalratsmitglied. Es folgte ein Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Politik, das er als Diplom-Volkswirt abschloss. Seine juristische Ausbildung absolvierte er ebenfalls in Hamburg. Schon im Studium wurde das arbeitsrechtliche Interesse geweckt. Es folgten arbeitsrechtliche Stationen am Arbeitsgericht, am LAG Hamburg und in entsprechenden Fachkanzleien in Hamburg. Von 1988 bis 1996 war Herr Umlandt Sozius in einer auf Arbeitnehmerrechte spezialisierten Arbeitsrechtskanzlei.

Zehn Jahre lang von 1986 bis 1996 war RA Umlandt als Referent beim DBG Bildungszentrum in Hamburg Sasel tätig. 1990 absolvierte er seine Ausbildung zum Fachanwalt für Arbeitsrecht.

1996 wechselte er zur Deutschen Bahn AG und verantwortete arbeits- und mitbestimmungsrechtliche Themen im Rahmen der zweiten Stufe der Bahnreform.

Die arbeitsrechtliche Begleitung zahlreicher Umstrukturierungen im entstehenden DB Konzern und insbesondere die Nutzung der tariflichen Gestaltungsmöglichkeiten zu einer partnerschaftlichen Interessenvertretung im Konzern gehörten zu seinen Aufgabenfeldern.

1999 wurde er zum Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der zum gleichen Zeitpunkt neugegründeten Facility-Gesellschaft im DB Konzern bestellt. Den Aufbau des Dienstleisters für Handwerksgewerke begleitete RA Umlandt drei Jahre lang. 2002 folgte er einem Ruf zu den DEVK Versicherungen und wurde dort Arbeitsdirektor und Mitglied der Vorstände zunächst mit der Ressortverantwortung „Personal“, später übernahm er auch die Ressortverantwortung „Schadenmanagement“ und „Informationstechnologie“.

Arbeitsrechtliche Themen verlor RA Umlandt nicht aus den Augen, denn von 2003 bis 2008 war er ehrenamtlicher Richter im 4. Senat beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt.

2011 kehrte RA Umlandt zurück in den DB Konzern und wurde für drei Jahre zum Arbeitsdirektor und Personalvorstand der DB Netz AG berufen. Seit seinem Ausscheiden aus dem DB Konzern ist RA Umlandt wieder anwaltlich tätig. Schwerpunktthemen sind Unternehmensumstrukturierungen, Betriebsänderungen, Interessenausgleichs- und Sozialplanverhandlungen. Das Recht der leitenden Angestellten, die Führung und Begleitung von Aufhebungsverhandlungen gehören aufgrund seiner Erfahrungen mit zum heutigen Tätigkeitsschwerpunkt.

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